Besondere Tisch–Ereignisse

Sebastian Julis Epilog, Abschied und (Wieder)Ankunft zugleich
24.02.2025
15:30 Uhr

Sebastian Julis Epilog, Abschied und (Wieder)Ankunft zugleich

 

Abschied und (Wieder)Ankunft zugleich, Abschied vom hohen Amt im Verein und Wiederankunft an unserem Tisch Wirtschaft. Denn da der Vereinsvorstand im Henkelsaal auch am 1. Dienstag jedes Monats, unserem Treffdatum, immer 'im Amt' war, blieb so gut wie keine Zeit für die parallelen Stunden mit den Heimatfreunden am Tisch. Ohne Klonen kein Klönen...

 

"Meine Zeit als Vizebaas endet nun. Und mir bleibt der Spaß, mit Euch unter Heimatfreunden. Darauf freue ich mich sehr!" schreibt Sebastian im 'TOR', der Heimatzeitung der Düsseldorfer Jonges in 03/2025, und ergänzt in der Tisch-WhatsApp: "Der letzte Satz ist vor allem an Euch gerichtet. Ich freue mich sehr darauf, bald wieder mehr Zeit mit Euch zu verbringen."

 

 

 

Zu Reaktionen und Nebenwirkungen lest die 'Packungsbeilage', also unsere Tisch-WhatsApp: von berührt über Text-begeistert oder in freudiger Erwartung wieder häufigerer Begegnungen am Tisch reichen die Kommentare von Tischfreunden - hier und da auch mal ein Emoji bis hin gar zum Gesicht-mit-3-Herzen-Emoji ('jemand schwebt auf Wolke 7').

 

 

 

Wenigstens dieses eine Mal zu dieser Gelegenheit wäre der antik-imperiale pollex erectus, der hochgereckte Daumen, das Un-Emoji des Jahres 2021, entbehrlich gewesen. Ein unanstößiges four-letter-word wie "TOLL!" braucht nicht mehr Zeit...

Schleich di, altmodischer Grantler!

OK, OK, kein Wort mehr - aber ich muss, wenn ich das Daumen-Emoji sehe, immer an Schreib-Aphasie denken - warum nur?

 

Und lasse mich in der TischWhatsApp trotz aller guten Vorsätze einmal mehr, statt Emojis anzuhäufen, von Alters-Logorrhoe überwältigen: "Lieber Sebastian, ... In Anlehnung an Hermann Hesse: Auch einem Ende kann ein Zauber innewohnen! Denn:

"Wie jede Blüte welkt und [Neues
Dem Alten] weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben."

("Stufen", 1941)

 

Denn, sagt auch der stets präsente J.W.v.G. in seinem Gedicht "Dauer im Wechsel":

"Ach, und in demselben Flusse

Schwimmst Du nicht zum Zweitenmale".

 

Angelehnt an Heraklits 2.600 Jahre alte Feststellung "Kein Mensch steigt zweimal in denselben Fluss, denn es ist nicht derselbe Fluss, und er ist nicht derselbe Mensch", denn, noch bekannter, seine Erkenntnis "panta rhei/alles ist im Fluss."

 

 

 

Fließend gehen wir in diesen Hochtagen des karnevalistischen Geschehens, an Altweiber, hinüber zu Dieters (D.) optischem Epilog, also quasi ein Epivid, auf unserer Tisch-WhatsApp mit seinem Video von 2021(?): "Für den Tischbaas und alle Interessierten zur Erinnerung", WhatsAppt er epilogierend auf Franks Zeit als 'der Tonnenbauer' der Tonnengarde von Niederkassel, sozusagen der linksrheinische Karnevalsprinz.

Was diesen unsere Tisch-WhatsApp mal wieder sprengenden, jecken, seinerseits epilogierenden Kommentar auslöst:

 

Helau!! Helau!! Helau!!!

"Do laachs do dich kapott,

Dat nennt man Wirtschaft!"

Das ist ja ein dröhnendes Geraune da auf dem Video, wie bei 'ner Berliner Wahlparty! Hört hier denn keiner zu?!? Na also, geht doch:

 

"Do laachs do dich kapott,

Datt nennt man Wirtschaft.

Do laachs do dich kapott,

Dat fingk mer schön!"

 

Denn:

 

"Ene Besuch am Tisch, oh oh oh,

Nä, wat es dat schön, nä wat es dat schön.

Wenn de rin küss, lieste Epiloge,

Nä wat sin di tief, so gedankentief!

Di sin e su tief, di sin unwahrscheinlich tief.

 

Wigger durch, da sin de Tonnebauer,

Kartuffeln umm'n Hals, Klömpe an de Füss,

Nä, wat is dä lang! Nä, wat is dä lang!

Un beluurt er dänne öns ihr Quante,

Di sinn'e so jroß, so unwahrscheinlich jroß!

 

Janz am Eng, do kütt mer bei de Karnevaliste,

Nä, wat sin dat vill, nä, wat sin di laut!

Di säht mer nur der janze Daag rumhöppe,

Di sin so jeil, so unwahrscheinlich jeil!

 

Ene Besuch am Tisch, zisch zisch zisch,

Dat is e su schön, ja dat is wunderschön!

Dat is wunderschön!

Dat is wunderschön!

[Und allmählich leise aushauchend:]

Dat is wunderschön!

Dat is wunderschön!

Dat is wunderschön!"

                           (Text H. Knopp 1969, Gesang W. Millowitsch "Ene Besuch im Zoo oh oh oh...")

 

"Do laachs do dich kapott:

Dat is Tisch Wirtschaft??

Do laachs do dich kapott,

Dat fingk mer schön!!"

                                  (von 1954)

 

TischbaasExTonnenbauer Helau!!

Tisch Wirtschaft Helau!!

Düsseldorfer Jonges Helau!!

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